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Nachhaltigkeitsbericht 2015
veröffentlicht am 13.07.2016

Pionier beim Biodiversitäts-Check

In einem gründlichen Check haben wir unsere Auswirkungen auf die Biodiversität untersucht – und konkrete Maßnahmen eingeleitet.

Biodiversitätskonzept schrittweise umgesetzt

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VAUDE hat als eines der ersten Unternehmen überhaupt den Biodiversitäts-Check der EU Business & Biodiversity Campaign gemacht. In einem Workshop mit der gesamten Geschäftsleitung und vielen Führungskräften unter Anleitung der Bodenseestiftung identifizierten wir im Oktober 2010, welche Auswirkungen unser unternehmerisches Handeln auf die Biodiversität hat. Wir wollten auch wissen, wie wir als Unternehmen von der Biodiversität profitieren und welche Maßnahmen wir zu ihrem Schutz ergreifen sollten.


Expertenkonzept Schritt für Schritt umgesetzt

Danach beauftragten wir ein Expertenbüro, ein Biodiversitätskonzept für den Standort Tettnang-Obereisenbach zu erstellen und setzten die Maßnahmen daraus Schritt für Schritt um.

Wir haben Blühwiesen und Hecken gepflanzt, einen Bachlauf renaturiert und Nistkästen angebracht. Wir beseitigen regelmäßig das aggressive, nicht heimische „Indische Springkraut“ und werden unsere Fassade begrünen. Auch unsere Mitarbeiter und Geschäftspartner für das Thema Biodiversität zu sensibilisieren, gehört zum Konzept.


Nistkasten

Das VAUDE Engagement für Biodiversität ist in unser EMAS-zertifiziertes Umweltmanagement eingebunden. Wir wissen, dass zusätzlich zu dem Firmengelände in Tettnang-Obereisenbach weitere Unternehmensbereiche einen großen Einfluss auf die Biodiversität haben - insbesondere in unserer Lieferkette.


Potenzielle negative Effekte in der Lieferkette

Hier können direkte negative Auswirkungen entstehen - wie etwa die Versiegelung von Flächen und damit der Verlust von Biotopen. Es könnten aber auch indirekte Verdrängungseffekte entstehen – etwa, wenn durch den Anbau von zertifizierten Rohfasern zwar die Rodung von Regenwald vermieden wird, der Rohfaseranbau aber in Konkurrenz zum Nahrungs- und Futtermittelanbau tritt, weshalb Kleinbauern der Region als Ersatz dafür Urwald roden.


Mehr Einfluss auf Lieferkette als Ziel

Allerdings nehmen wir in der Lieferkette bisher nur sehr wenig Einfluss auf die Biodiversität. Indirekt versuchen wir durch die Verwendung von umweltfreundlichen Materialien gemäß unserer Green Shape Kriterien, negative Einflüsse möglichst zu vermeiden. 


Unser Ziel ist, in Zukunft auch Lieferanten in das Biodiversitätskonzept einzubeziehen. Dazu werden wir Ansätze, die wir im Biodiversitäts-Check erarbeitet haben, zu konkreten Zielen, Maßnahmen und Indikatoren zur Erfolgsmessung formulieren.

GRI:   G4-DMA Biodiversität
Disclosure on Management Approach Biodiversität
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