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Nachhaltigkeitsbericht 2015
veröffentlicht am 13.07.2016

Umweltfreundlicher Materialeinsatz

Seit 2013 verwenden wir fast ausschließlich Recycling-Papier. Auch sonst achten wir auf umweltfreundlichen Einkauf. Dazu haben wir uns mit Richtlinien freiwillig verpflichtet.

Nachhaltige Unternehmen unterstützen

Für den Einkauf aller Verbrauchsmaterialien am Standort Tettnang-Obereisenbach gilt seit 2011 eine freiwillige Selbstverpflichtung. Wir wollen unseren Einfluss als Käufer nutzen, um solche Unternehmen zu unterstützen, die - wie VAUDE auch - Nachhaltigkeit als Unternehmensphilosophie vertreten.

Daher legen wir von VAUDE großen Wert darauf, auch bei Bürobedarf, Putzmitteln, Möbeln und allem, was wir sonst für unseren Geschäftsbetrieb brauchen, möglichst die umweltfreundlichsten Produkte zu kaufen und zu verwenden.


96 Prozent Recycling-Papier

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96 % unseres Papierverbrauchs am Standort Tettnang-Obereisenbach besteht aus Recycling-Papier. Den größten Teil unseres Papierverbrauchs verursachen Verkaufsunterlagen wie die Orderbücher für den Fachhandel. Der Rest wird für Drucker-und Kopierpapier, Schulungsunterlagen und Visitenkarten benötigt. Wir haben es geschafft, unseren Papierverbrauch im Jahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu senken.


Auch die klimaschädlichen Emissionen aus Drucksachen und Papierverbrauch haben wir seit 2011 deutlich reduziert: Zum einen haben wir konsequent Papier eingespart, indem wir zum Beispiel auf einen Endverbraucher-Katalog komplett verzichten. Zum anderen verursacht Recyclingpapier signifikant weniger Emissionen als herkömmliches Papier. Durch die Umstellung der meisten Papier-Verbräuche auf umweltfreundliches Recyclingpapier haben wir diese Hebelwirkung für unsere Klimabilanz ausgenutzt. Mehr dazu im Kapitel „Treibhausgas-Emissionen im Detail“. 


VAUDE Material-Policy: Spagat für die Produktmanager

Während Green Shape als Etikett am Produkt auch für unsere Kunden erkennbar ist, arbeitet VAUDE darüber hinaus „hinter den Kulissen“ mit strengen Vorgaben für die Produktentwicklung: In der „VAUDE Material-Policy“ verpflichtet sich VAUDE freiwillig dazu, „Best Available Technology“ (BAT) anzuwenden, auf umstrittene Technologien und Materialien zu verzichten und eine größtmögliche Nachverfolgbarkeit aller Materialien zu ihrem Ursprung zu gewährleisten.


Die „VAUDE Material-Policy“ wird laufend erweitert und gewinnt ständig an Bedeutung für die Produktentwicklung. Zwar ist die „VAUDE Material-Policy“ insgesamt erfolgreich, doch bleibt es schwierig, die richtige Balance zwischen „Preis“ und „Umweltfreundlichkeit“ zu finden. Dieser Spagat ist eine Herausforderung für unser Produktmanagement. Mehr dazu in „Material-Policy“.


Umweltbewusste Materialauswahl für unsere Produktpalette „Made in Germany“

Am Standort Tettnang-Obereisenbach fertigen wir wasserdichte Fahrradtaschen, Packs ‘n Bags und Mountain-Rucksäcke „Made in Germany“ – siehe dazu „Produktpalette ,Made in Germany‘“. Die Materialauswahl erfolgt dabei nach unserem Leitsatz „Performance meets Ecology“. Mehr dazu in „Umweltbewusste Materialauswahl“.


So wenig Verpackung wie möglich

Folgende Verbräuche für Transport- und Verkaufsverpackungen sind 2015 angefallen:

Transportverpackungen für den Versand der VAUDE Produkte an den Fachhandel

Kartonage

ca. 237 Tonnen

Shrink- Folie

ca. 4 Tonnen

Verkaufsverpackungen für Produkte, die am Standort Tettnang-Obereisenbach hergestellt werden

 

Kartonage

ca. 17 Tonnen

Verkaufsverpackungen für Produkte, die nicht hier am Standort hergestellt werden.*

 

Papier, Pappe, Kartonage

ca.37 Tonnen

Kunststoffe/Folien

ca. 5 Tonnen

Naturmaterialien wie Baumwollkordeln u.ä.

ca. 1 Tonne

Diese ermitteln wir nach Fraktionen in einer Schätzung, wie sie die deutsche Verpackungsverordnung vorsieht.

Auch unsere Verpackungen haben wir nach ökologischen Gesichtspunkten optimiert. Mehr dazu unter „Verpackungen“.

Laufende Weiterentwicklung mit externen Experten

Unsere Selbstverpflichtung gibt den derzeit besten Wissensstand in den einzelnen Bereichen wieder, auch nach Beratung durch externe Experten wie zum Beispiel den WWF. Die Selbstverpflichtung entwickeln wir laufend weiter: Wir nehmen weitere Bereiche auf, ergänzen oder ändern Inhalte, wenn neue Erkenntnisse vorliegen. 


Wir wollen damit ein Zeichen setzen, dass wir unserer Verantwortung für Mensch und Natur in allen Bereichen unseres Geschäftsalltags gerecht werden.

GRI:   G4- EN1
Eingesetzte Materialien nach Gewicht oder Volumen
GRI:   G4-EN2
Anteil der Sekundärrohstoffe am Gesamtmaterialeinsatz.
GRI:   G4-DMA Materialien
Disclosure on Management Approach Materialien
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