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Nachhaltigkeitsbericht 2017
veröffentlicht am 01.08.2018

VAUDE veröffentlicht zweite Textilbündnis Roadmap

20. September 2018 – Im August veröffentlichte VAUDE zum zweiten Mal die Textilbündnis Roadmap. Darin berichtet der Outdoor-Ausrüster umfangreich über seine Maßnahmen für faire Sozialstandards, Umweltmanagement sowie umweltfreundliche Materialbeschaffung und setzt sich im Einklang mit seiner Unternehmensstrategie erneut ambitionierte Ziele. Außerdem veröffentlichte der Outdoor-Ausrüster einen freiwilligen Fortschrittsbericht mit Zielerreichungen des vergangenen Jahres.

So soll die Umsetzung international anerkannter Umwelt- und Sozialstandards in der gesamten Wertschöpfungskette verbessert werden. Im Zuge dessen unterstützt VAUDE auch das Vorhaben des Bundesentwicklungsministers Gerd Müller, ein staatliches Metasiegel für faire Kleidung einzuführen.


Auf dem Weg zu besseren Arbeitsbedingungen, mehr Umweltschutz und fairen Löhnen hat VAUDE als Gründungsmitglied und Unterstützer der ersten Stunde vor kurzem zum zweiten Mal seine Roadmap für das Bündnis für nachhaltige Textilien veröffentlicht. Die Veröffentlichung ist seit diesem Jahr für alle Mitglieder verpflichtend. Gemäß den Kriterien des Bündnisses berichtet VAUDE in der Roadmap umfangreich über seine Tätigkeiten und Maßnahmen in der Lieferkette. Die Inhalte sowie der jährliche Fortschritt bei der Umsetzung der Ziele, werden von einem unabhängigen Experten der Global Sustainable Management GmbH überprüft.


Um die Rahmenbedingungen in der Textilherstellung zu verbessern, ist es für VAUDE als mittelständisches Unternehmen notwendig, mit der gesamten Branche zusammenzuarbeiten und sich gemeinsam auf politischer Ebene zu engagieren. Die Gründung des Textilbündnisses durch die Bundesregierung war für das Unternehmen also ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung.


»Aus meiner Sicht ist das Textilbündnis eine großartige Chance, gemeinsam den Hebel auf unsere Lieferketten und bishereigen Geschäftsmodelle anzusetzen und tatsächlich positive Veränderungen zu bewirken.«

Antje von Dewitz, VAUDE Geschäftsführerin

Veröffentlichung eines freiwilligen Fortschrittsberichts

Mit der Veröffentlichung des Fortschrittsberichts auf freiwilliger Basis geht VAUDE sogar noch einen Schritt weiter und zeigt transparent auf welche Ziele bereits erreicht wurden, an welchen Zielen kontinuierlich weitergearbeitet wird und welche Ziele noch eine Herausforderung sind. VAUDE setzt auch hier mit den bereits erzielten Ergebnissen ein deutliches Zeichen für mehr Umweltschutz und Fairness in der Textilproduktion. Darüber hinaus erläuter VAUDE im Bericht transparent, aus welchen Gründen bestimmte Ziele noch nicht erreicht wurden.


 
 

VAUDE Unternehmensstrategie

Seit vielen Jahren setzt sich das Unternehmen aktiv für faire Arbeitsbedingungen in der gesamten Lieferkette, eine umweltfreundliche Produktion und die Verwendung nachhaltiger Materialien ein. Die Unternehmensstrategie stimmt somit mit den Bündniszielen überein, was sowohl VAUDE als Unternehmen, als auch die Mitgliedschaft im Bündnis stärkt.

Das Bündnis für nachhaltige Textilien

2014 ist VAUDE als Mitglied der ersten Stunde dem Bündnis beigetreten.

Im Textilbündnis bündeln Bundesregierung, Textil- und Bekleidungs-Industrie, Handel, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft freiwillig ihren Sachverstand und ihre Kräfte mit dem Ziel, international anerkannte Umwelt- und Sozialstandards in der gesamten Wertschöpfungskette der Textilproduktion besser als bisher in die Praxis umzusetzen. Im Herbst 2014 ist VAUDE als Mitglied der ersten Stunde dem Bündnis für nachhaltige Textilien beigetreten.

Der Grüne Knopf als staatliches Siegel für faire Kleidung

Dieser soll Verbraucherinnen und Verbrauchern nachhaltig hergestellte Kleidung sichtbar machen.

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller, Initiator des Textilbündnis, strebt ein staatliches Siegel für faire Kleidung an, den Grünen Knopf. Dieser soll Verbraucherinnen und Verbrauchern nachhaltig hergestellte Kleidung durch ein staatliches Siegel sichtbar machen. VAUDE schätzt und unterstützt dieses Vorhaben – vorausgesetzt das neue Siegel ist kompatibel mit bestehenden internationalen Standards, wie der Fair Wear Foundation (FWF) oder dem Higg Index. Darüber hinaus sollte es auf transparenten Kriterien basieren und die Einhaltung durch eine unabhängige Überprüfung sichergestellt werden.