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Nachhaltigkeitsbericht 2017
veröffentlicht am 01.08.2018

VAUDE Klimabilanz im Überblick

VAUDE veröffentlicht jedes Jahr eine Klimabilanz. Seit 2012 sind VAUDE und alle am Firmensitz in Tettnang hergestellten Produkte „klimaneutral“.

Ressourcenverbrauch und Emissionen reduzieren

Wenn durch industrielle Nutzung Ressourcen verbraucht werden, entstehen klimaschädliche Treibhausgas-Emissionen. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, unsere Emissionen so weit wie möglich zu reduzieren. Den nicht vermeidbaren Rest an Emissionen kompensieren wir über ein myclimate Klimaschutzprojekt. Mehr dazu hier.


Wir berichten auf dieser Seite über die wichtigsten Daten und Kennzahlen aus unserer Klimabilanz. Die vollständige Bilanz gibt’s hier zum Download.

 
 

Klimabilanz bildet Wertschöpfungskette ab

VAUDE Klimabilanz
 
 

Eigene Darstellung, Quelle: Vom Emissionsbericht zur Klimastrategie, www.klimareporting.de

In die Berechnung der Klimabilanz werden nicht nur alle vor- und nachgelagerten Prozesse der Wertschöpfungskette einbezogen, sondern auch andere klimaschädliche Gase wie etwa Methan in Kohlenstoffdioxid-Äquivalente umgerechnet. Die Maßeinheit, in der Emissionen gemessen werden, heißt CO₂e: „Kohlenstoffdioxid-Äquivalente“.

 
 

Emissionen vom Unternehmenserfolg entkoppeln

Ganz vermeiden lassen sich Emissionen nicht, solange unsere Weltwirtschaft auf fossilen Rohstoffen basiert. Durch die Klimakompensation ist VAUDE „klimaneutral“.


Es ist schon ein kleiner Erfolg, wenn die Emissionen nicht im gleichen Maße wachsen wie das Unternehmen. Das nennt sich „Entkopplung“.


Deshalb ist es für uns ein Erfolg, dass die Emissionen unserer Manufaktur zwar absolut gestiegen sind, aber relativ zum Output produzierter Menge gesunken sind. Das liegt u.a. daran, dass die Maschinen besser ausgelastet werden und der Energieverbrauch pro Tonne hier produzierter Produkte dadurch gesunken ist.

 
 

Emissionen pro Mitarbeiter und pro Tonne Produktionsoutput

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Gesamt-Emissionen leicht gestiegen

Insgesamt sind die Emissionen gegenüber 2016 gestiegen. Das liegt vor allem daran, dass unsere VAUDE Manufaktur deutlich mehr produziert hat, was natürlich mit höheren Materialverbräuchen verbunden ist, was wiederum zu höheren Emissionen führt.


Der zweite Grund: An Nummer 2 als Emissions-Verursacher liegen bei VAUDE die Bereiche Geschäftsreisen und Arbeitswege der Mitarbeiter. Beide Bereiche sind in 2017 gestiegen – leider. Mehr zu leidigen Thema „VAUDE Verkehrswende“ hier


Dennoch: Das Thema „Entkopplung“ haben wir ja oben schon erläutert. Die Gesamt-Emissionen 2017 sind auf dem gleichen Niveau wie 2011. Seit 2011 ist VAUDE allerdings gewaltig gewachsen – mehr Mitarbeiter, mehr Fläche, mehr Autos, mehr Produktion, mehr Umsatz usw. usw. Wir konnten die Emissionen in vielen Bereichen deutlich senken (siehe weiter unten). Hier jetzt bei wachsendem Unternehmen noch weiter zu reduzieren, bleibt eine echte Herausforderung.


Immerhin konnten wir unsere Energieverbräuche inzwischen entkoppeln. Mehr dazu hier

 
 

VAUDE Emissionen im Detail

Gesamtmenge der Emissionen in Tonnen CO2e

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Verteilung der VAUDE Emissionen 2017 in Tonnen CO2e

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Emissionen im Jahresvergleich in Tonnen CO2e (Kohlenstoffdioxid-Äquivalente)

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Emissionen aus Geschäftsreisen und Pendelverkehr

An dem Thema Mitarbeiter-Mobilität beißen wir uns ganz schön die Zähne aus. Obwohl VAUDE ein Mobilitätskonzept hat, was immer wieder als Best Practice gelobt wird, steigen die Emissionen aus Geschäftsreisen und Pendelverkehr an. Mehr zu unserem Mobilitätskonzept hier


Von unserem Ziel, die Emissionen aus Mitarbeiter-Mobilität um 10% bis 2020 gegenüber 2015 zu reduzieren, sind wir weit entfernt: Wir haben in 2017 sogar 31% mehr Emissionen aus Mitarbeitermobilität verursacht als im Jahr 2015.


Mehr Mitarbeiter und mehr Umsatz bedeuten leider eben auch mehr Reisen und mehr Arbeitswege. Auch wenn es uns gelungen ist, die Energieverbräuche vom Unternehmenswachstum zu entkoppeln – beim Thema Mobilität heißt es für uns noch, kreative Anreize zu finden, wie die Mitarbeiter umweltfreundlicher zur Arbeit kommen, und unsere eigentlich bereits strenge Reiserichtlinie konsequenter umzusetzen.


Mehr zum Thema Unternehmenswachstum hier


Infos zu Energieverbräuchen und Emissionen in Bezug auf das Unternehmenswachstum gibt’s hier

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Emissionen aus Geschäftsverkehr setzen sich zusammen aus den Emissionen der Firmenfahrzeuge, aus Flug-, Bahn- und Fernbus-Verkehr und aus Hotelübernachtungen.

Auch die Übernachtung im Hotel verursacht CO2-Emissionen

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Die Emissionen aus Hotelübernachtungen sind in den Emissionen aus Geschäftsverkehr (Grafik oben) enthalten.

Noch mehr Zahlen… Emissionen im Einzelnen

Energie: Strom -und Gasverbräuche

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Verpackungen: Kartonage und Folien

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Siehe dazu auch „So wenig Verpackung wie möglich“.

 
 

Verbrauchmaterial

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Unter Verbrauchsmaterial verstehen wir Kopierpapier, Computer, Drucker und ähnliche Dinge.

Transport An -und Auslieferung der VAUDE Produkte

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Wir beziehen in die Klimabilanz derzeit nur die Transporte ein, die sich auf die Materialien und Produkte beziehen, die in der VAUDE Manufaktur verarbeitet und hergestellt werden. Mehr dazu hier


Und hier Hintergründe zu der gesamten VAUDE Warenlogistik.

 
 

Neue VAUDE Manufaktur mit super CO₂ Bilanz

Nach einem Blitzschlag in 2015 haben wir in 2016 eine neue Produktionshalle für unsere Made in Germany Manufaktur errichtet. Dabei spielte das Thema Umweltschutz eine wichtige Rolle. Wir haben uns für eine Holzbauweise entschieden, die aus Emissionssicht sowohl bei der Herstellung wie auch auf den gesamten Lebenszyklus betrachtet die umweltfreundlichste Alternative darstellt.

 
 

Lebenszyklusanalyse verschiedener Bauweisen für die VAUDE Manufaktur

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Klimabilanz nach Greenhouse Gas Protocol

Bei der Berechnung der Emissionen folgt myclimate folgenden Grundsätzen:


  • Die Scope 1 Emissionen sind in der Bilanz in den betreffenden Kategorien als CO2-Äquivalente ausgewiesen (Total Scope 1: 527,6 tCO2e).
  • Es wurden alle genannten Treibhausgase (IPCC) in die Bilanz einbezogen.
  • Es liegen keine biogenen Emissionen vor.
  • Basisjahr für das GRI Reporting ist das Jahr 2014. (Startbilanz für das GRI Reporting). Scope 1 Emissionen sind um 9% gestiegen. (2014: 482 tCO2e, 2015: 488 tCO2e, 2016: 463, 2017: 527t CO2e).
  • Grundlage bildet das Greenhouse Gas Protocol (WRI) Im Falle von Annahmen werden sie jeweils in der Quelle aufgelistet.
  • Quelle ist in fast allen Fällen ecoinvent 2.2 (LCA Datenbank) mit mit GWP: 100a von IPCC (2007). Die einzelnen Quellen sind jeweils in der Bilanz aufgeführt.
  • Konsolidierungsansatz der operativen Kontrolle (nach WRI: ghg protocol)
 
 

Emissionen nach Scopes

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Was sind nochmal Scopes? Erläuterungen hier

GRI:   103
Managementansatz
GRI:   305-1
Direkte Treibhausgas-Emissionen (Scope 1)
GRI:   305-2
Indirekte Energie-Treibhausgas-Emissionen (Scope 2)
GRI:   305-3
Andere indirekte Treibhausgas-Emissionen (Scope 3)
GRI:   305-4
Intensität der Treibhausgas-Emissionen
GRI:   305-5
Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen
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