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Nachhaltigkeitsbericht 2017
veröffentlicht am 01.08.2018

Gesundheitsförderung als Selbstverständlichkeit

Von der Bio-Kantine über ein großes Kletterareal zum ganzheitlichen betrieblichen Gesundheitsmanagement – wir nennen es „Auszeit“. Die Gesundheit unserer Mitarbeiter ist uns ein zentrales Anliegen. Gesundheit ist die Basis für ein zufriedenes und produktives Leben. Wir machen viel, um unsere Mitarbeiter bei einer gesunden Lebensführung zu unterstützen.

Das Wichtigste in aller Kürze:

  • Ca. 200 Sport- und sonstige Veranstaltungen bieten wir im Rahmen unseres betrieblichen Gesundheitsmanagements „Auszeit“ im Jahr an.
  • Unsere Kantine bietet täglich frisch gekochte Leckereien in Bioqualität an.
  • Wir haben unser eigenes Kletterareal.
  • Ein großer „Auszeit“-Raum mit Sportgeräten steht allen Mitarbeitern zur Verfügung.
  • Seit 2015 haben wir ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze.


Gesundheit für unsere Mitarbeiter

Nur Mitarbeiter, die gesund sind und sich wohlfühlen, können ihre Leistung voll erbringen. Besonders für uns als Unternehmen in der Outdoorsport-Branche steht es außer Frage, dass wir einen angemessenen Ausgleich zur Arbeit am Schreibtisch essentiell wichtig finden und fördern wollen.


Der Fokus unseres Gesundheitsmanagements liegt auf der Prävention und auf dem aktiven Engagement unserer Mitarbeiter für ihre Gesundheit.


Viele Maßnahmen zur Gesundheitsförderung

Unser Ziel bei VAUDE ist es, einen ganzheitlichen Gesundheitsmanagement-Ansatz zu realisieren. Dieser reicht von gesundem Essen über Prävention durch Sport und Beratungsangebote bis hin zur Büroausstattung nach modernsten ergonomischen Vorgaben.


Betriebliches Gesundheitsmanagement bei VAUDE

Seit 2014 arbeiten wir kontinuierlich an der Etablierung eines ressourcenorientierten betrieblichen Gesundheitsmanagements, welches auf Selbstbestimmung und Selbstwirksamkeit ausgerichtet ist.

Dabei werden wir von Stefanie Raaf von EmBODI auf dem Gebiet des betrieblichen Gesundheitsmanagements unterstützt. Ein standardisiertes Berichtswesen, welches auf quantitativen und qualitativen Kennzahlen beruht, soll aufgebaut werden, damit die Interventionen des BGM gezielt gesteuert werden können.


In 2017 wurden vor allem folgende Maßnahmen umgesetzt:


  • Wir führten die Aus- bzw. Weiterbildung unserer internen VAUDE-Gesundheitscoaches fort. Zu Ende 2017 engagierten sich 12 Mitarbeiter als Coaches. Diese bieten ein Sportprogramm an, welches regelmäßig ca. 8-10 Veranstaltungen in der Woche beinhaltet und allen Mitarbeitern offensteht.
  • Es gab mehrere Vorträge zu gesunder Ernährung und selbstgesteuerter Gesundheitsorientierung.
  • Unsere VAUDE Kantine „Mittagsspitze“ hat ihren Speiseplan noch stärker nach gesundheitlichen Aspekten ausgerichtet und u. a. noch mehr vegetarische Gerichte angeboten.
  • Kurse zur Raucherentwöhnung und zur Gewichtsreduktion wurden mit externen Experten durchgeführt und fanden hohe Resonanz.
  • Crossfit-Kurse fanden in Zusammenarbeit mit Krankenkassen statt.
  • Unsere Gesundheitscoaches leiteten direkt in den Abteilungen regelmäßige Mini-Einheiten „Kraft in der Dehnung“ (KidD) an.


Die Koordinierung, Steuerung und Evaluation aller Maßnahmen wird durch einen Gesundheitszirkel ausgeführt, welcher aus Mitarbeitern und Führungskräften mehrerer Bereiche von VAUDE besteht.


Eine wichtige Schnittstelle besteht zum Bereich Arbeitssicherheit. An der Zusammenführung und abgestimmten Steuerung von BGM und Arbeitssicherheit haben wir in 2017 konsequent gearbeitet.


Die Integration des Betrieblichen Gesundheitsmanagements in das Managementsystem ist von zentraler Bedeutung zur Steuerung der weiteren Interventionen und macht das BGM für VAUDE messbar und nachhaltig.


Perspektivisch werden wir uns zusätzlich zu den bisherigen Schwerpunkten intensiver mit der psychischen Gesundheit unserer Mitarbeiter beschäftigen. Unter anderem machen wir ab 2018 Angebote zur Stärkung der persönlichen Resilienz und professionalisieren unsere Unterstützungsleistung für psychisch beeinträchtigte Mitarbeiter.


Ergonomische Arbeitsplätze, Bio-Kantine, Kletterareal

Seit 2015 arbeiten wir in unserem modernisierten, besonders gesundheitsförderlichen Firmengebäude. Viele gesundheitsrelevante Rahmenbedingungen und Angebote stehen uns seitdem zur Verfügung:


  • Die VAUDE-eigene Bio-Kantine sorgt für gesundes, wohlschmeckendes Essen.
  • Unser beindruckendes Kletterareal bietet allen Mitarbeitern die Möglichkeit zur sportlichen Herausforderung.
  • Unser Sportraum bietet beste Voraussetzungen für vielfältige Sportangebote im Rahmen unseres betrieblichen Gesundheitsmanagements „Auszeit“ sowie für selbstorganisierte sportliche Aktivitäten unserer Mitarbeiter.
  • Unsere PC-Arbeitsplätze wurden im Zuge des Umbaus durch höhenverstellbare Tische und ergonomische Stühle nach ergonomischen Gesichtspunkten gestaltet.


Mehr dazu - „Zukunftsweisende Arbeitswelten“


Natürlich Bio-Essen

Unser Café VAUDE und der Imbiss – neben dem Fabrikverkauf – sind bio-zertifiziert.
Und in der neuen Kantine „Mittagsspitze“, in der wir gerne auch externe Gäste begrüßen, bestehen alle Menüs aus Bio-Zutaten.
 


Mit dem Rad zur Arbeit

Schon seit langem unterstützt VAUDE das Thema „Mit dem Rad zur Arbeit“ intensiv, beispielsweise durch acht E-Bikes, dezentrale Duschen, überdachte Fahrradplätze, Jobrad und Ähnliches.


Mehr dazu - „Mit dem Rad zur Arbeit


Zur Arbeit radeln

Trotz der hügeligen Umgebung fahren viele Kollegen mit dem Rad zur Arbeit. 


Sportveranstaltungen in der VAUDE Academy

Darüber hinaus bieten wir im Programm der VAUDE Academy jährlich ca. 7-10 Sport- bzw. Outdoor-Veranstaltungen an, die sich an Einsteiger wie an Fortgeschrittene richten. Unsere Mitarbeiter können beispielsweise zwischen Mountainbike- und Klettertrainings, Schneeschuhwanderungen, Skilanglauftrainings und Lawinen-Sicherheitstrainings wählen.


Sportlich sein

Sportliche Aktivitäten werden von VAUDE gezielt gefördert. In der VAUDE Academy werden Veranstaltungen für Einsteiger und Fortgeschrittene angeboten.

Ziel: Abwesenheitsquote senken

Unsere Abwesenheitsquote* (=alle durch Krankheit verursachte Abwesenheit, inklusive der Arbeitsunfälle oder Berufskrankheiten) lag im Jahr 2017 bei 5,49 % (2016: 5,87 %). Somit haben wir unser Ziel, die Abwesenheitsquote zu senken, erreicht und liegen mit ihr wie seit Jahren deutlich unter dem Bundesdurchschnitt:


Durchschnittlich haben wir in 2017 9,5 Krankheitstage pro Mitarbeiter erfasst. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 15,1 Tagen (Erhebung der Techniker Krankenkasse).


Hinzu kommt, dass wir eine äußerst strenge Berechnung der Abwesenheit zu Grunde legen. Wir zählen, anders als in den meisten anderen Statistiken, jeden Abwesenheitstag und nicht erst ab dem 3. Tag in Folge.

Wir werden weiter versuchen, die Krankheitsquote zu reduzieren. Dabei setzen wir auf die oben beschriebenen Maßnahmen im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements und des Themas Arbeitssicherheit.


*Berechnung: Krankheitstage 2017 / (MA auf Vollzeit x umgerechnete Arbeitstage 2017 (ohne Urlaubstage=30, ohne tats. Feiertage =12)) in Zahlen:
5.135/(429*218) =5,49 %

GRI:   403-2
Verletzungen, Berufskrankheiten, Ausfalltage und Abwesenheit sowie Summe der arbeitsbedingten Todesfälle
GRI:   103
Managementansatz
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