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Nachhaltigkeitsbericht 2015
veröffentlicht am 13.07.2016

VAUDE im Austausch mit den Stakeholdern

Der Austausch mit unseren Stakeholdern bringt uns Anregungen, wie wir unser Unternehmen weiter verbessern können und gibt uns die Möglichkeit, unsere Stakeholder in die werteorientierte VAUDE Gemeinschaft einzubeziehen. Wir bauen diesen Dialog derzeit weiter aus.

Umfassende Stakeholder-Analyse als Grundlage

Für die Erstellung des GRI-Berichtes haben wir eine umfassende Stakeholder-Analyse gemacht. Das interdisziplinäre und unternehmensübergreifende Team zur Erstellung dieses Berichts hat die jeweiligen Stakeholder-Gruppen identifiziert, ihre Kernanliegen herausgearbeitet sowie die Art ihres Einbezugs erfasst – siehe dazu „Das sind unsere Stakeholder“.


Dialog mit unseren Stakeholdern

Wir von VAUDE sind grundsätzlich offen und interessiert an einem Austausch mit unseren Stakeholdern. Gemeinsam können wir mehr bewegen. Daher gehen wir bei wichtigen Themen und Anliegen in den Dialog mit unseren Anspruchsgruppen. 


Mit unseren internen Stakeholdern wie Mitarbeitern und Gesellschaftern existiert bereits ein systematisch aufgebauter Dialog.


Im Quartalsaustausch tauschen wir uns regelmäßig mit den Führungskräften aus. Unsere Mitarbeiter befragen wir regelmäßig in verschiedenen Umfrageformaten – mehr dazu „Zufriedene Mitarbeiter sind motiviert


Zweimal im Jahr findet ein Austausch mit den Gesellschaftern im Rahmen der Gesellschafterversammlung statt – mehr dazu „Antje von Dewitz an der Spitze


Bisher tauschen wir uns vor allem bei bestimmen Anlässen oder Themen mit externen Stakeholdern aus – siehe dazu auch „Das sind unsere Stakeholder“. So zum Beispiel mit Greenpeace zum Thema chemiefreie Bekleidung oder dem Tettnanger Gemeinderat über den Einfluss von VAUDE am Standort Tettnang-Obereisenbach – siehe dazu auch „Strategie gegen zu viel Chemie“ und “Durch Engagement Mehrwert schaffen“.


Dialog mit externen Stakeholdern

Wir nutzen die Erkenntnisse der Stakeholder-Analyse um einen systematischen Dialog mit externen Stakeholdern aufzubauen.


2015 haben wir ein Nachhaltigkeitsfrühstück mit Sport-Fachhändlern, unseren Kunden, veranstaltet. Wir haben gemeinsam erarbeitet, wie wir Nachhaltigkeit erfolgreich und glaubwürdig im Fachhandel kommunizieren können. Die wesentlichen Anregungen aus dem Austausch fließen als Impulse in unsere Nachhaltigkeitskommunikation ein. Das Format wird in 2016 fortgesetzt. 


2016 starten wir zudem das interne Projekt „Voice of Consumer“ (dt. Stimme der Konsumenten). Wir möchten den Austausch mit dem Konsumenten systematisieren und mögliche Handlungsfelder identifizieren. Durch den Austausch mit den Konsumenten möchten wir mehr über die Bedürfnisse und Wünsche der Konsumenten erfahren. Auch Hinweise für die Optimierung unserer Produkte nehmen wir gerne auf. Mehr dazu „Kundenzufriedenheit als höchstes Ziel“.


Darüber hinaus ist 2016 ist ein Dialogtag mit Vertretern aus unseren Umwelt Stakeholder-Gruppen zum Thema Umweltmanagement in der Supply Chain geplant.


Auch auf politischer Ebene und in zahlreichen Initiativen tauschen wir uns mit externen Stakeholdern aus und beteiligen uns aktiv am Diskurs – mehr dazu „Engagement auch auf politischer Ebene“ und „Zusammen stärker“. Besonders am Herzen liegt uns dabei das Engagement im Bündnis für nachhaltige Textilien – mehr dazu „VAUDE - Gründungsmitglied im Bündnis für nachhaltige Textilien

»Wir wollen durch den aktiven Dialog mit unseren Stakeholdern lernen und diese in die werteorientierte Gemeinschaft VAUDE aktiv einbeziehen.«

Lisa Fiedler, Unternehmensentwicklung und CSR

Zusammen sind wir stärker

Aus dem Dialog mit diesen Anspruchsgruppen haben wir wertvolle Erkenntnisse gezogen, wie wir unser Unternehmen verbessern können – ein Beispiel:


Vier Pfoten setzt sich gegen die Verwendung von Daunen aus Lebendrupf und Stopfmast ein. VAUDE hat eine klare Selbstverpflichtung: Wir verwenden ausschließlich Daune von geschlachteten Tiere.


Ausgelöst durch die Kampagne haben wir festgestellt, dass wir leider bisher trotzdem keine 100-prozentige Kontrolle über die Bedingungen gewährleisten konnten. Wir haben deshalb eine unabhängige Organisation damit beauftragt, die gesamte Lieferkette unserer Daunen zu auditieren (siehe dazu auch „Federleichte Wärmespeicher – Wunder der Natur“).

Feedback zum Nachhaltigkeitsbericht

Im Jahr 2015 haben wir ausgewählte Stakeholder zu unserem zweiten GRI-Bericht (Berichtsjahr 2014) befragt. Die gewonnenen Erkenntnisse haben wir bei der Erstellung des Berichts (Berichtsjahr 2015) berücksichtigt. Dieses Prozedere haben wir für den Bericht 2015 wiederholt. Aufgrund technischer Komplikationen konnten wir die Ergebnisse der Umfrage nicht auswerten.

GRI:   G4-25
Nennen Sie die Grundlage für die Ermittlung und Auswahl der Stakeholder, die eingebunden werden sollten.
GRI:   G4-26
Nennen Sie den Ansatz der Organisation zur Einbindung von Stakeholdern einschließlich der Häufigkeit der Einbindung nach Art und Stakeholdergruppe und geben Sie an, ob eine Einbindung vor allem in der Phase der Berichtsvorbereitung erfolgt ist.
GRI:   G4-27
Nennen Sie die wichtigsten Themen und Anliegen, die durch die Einbindung der Stakeholder aufgekommen sind, und wie die Organisation auf jene wichtigen Themen und Anliegen reagiert hat, einschließlich durch ihre Berichterstattung. Nennen Sie die Stakeholdergruppen, die die wichtigen Themen und Anliegen jeweils angesprochen haben.
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