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Nachhaltigkeitsbericht 2016
veröffentlicht am 01.08.2017

Gesundheitsförderung als Selbstverständlichkeit

Von der Bio-Kantine über ein großes Kletterareal zum ganzheitlichen betrieblichen Gesundheitsmanagement. Die Gesundheit unserer Mitarbeiter ist uns ein zentrales Anliegen. Gesundheit ist die Basis für ein zufriedenes Leben. Wir machen viel, um unsere Mitarbeiter bei einer gesunden Lebensführung zu unterstützen.

Das Wichtigste in aller Kürze:

  • Über 150 Veranstaltungen bieten wir im Rahmen unseres betrieblichen Gesundheitsmanagements im Jahr an.
  • Unsere Kantine bietet täglich frisch gekochte Leckereien in Bioqualität an.
  • Wir haben unser eigenes Kletterareal.
  • Unser BGM-Raum steht allen Mitarbeitern zur Verfügung.
  • Seit 2015 haben wir ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze.



Gesundheit für unsere Mitarbeiter

Nur Mitarbeiter, die gesund sind und sich wohlfühlen, können ihre Leistungen voll erbringen. Für alle Mitarbeiter gilt, dass VAUDE als Outdoor-Ausrüster einen angemessenen Ausgleich zur Arbeit am Schreibtisch schaffen möchte.


Der Fokus unseres Gesundheitsmanagements liegt auf der Prävention und auf dem aktiven Engagement unserer Mitarbeiter für ihre Gesundheit.


Viele Maßnahmen zur Gesundheitsförderung

Wir sind bei VAUDE bestrebt, einen ganzheitlichen Gesundheitsmanagement-Ansatz zu verfolgen, der von gesundem Essen über Prävention durch Sport bis hin zu Büroausstattung nach ergonomischen Grundregeln reicht.


Betriebliches Gesundheitsmanagement bei VAUDE

Seit 2014 arbeiten wir an der Etablierung eines ressourcenorientierten betrieblichen Gesundheitsmanagements, welches auf Selbstbestimmung und Selbstwirksamkeit ausgerichtet ist.

Dabei werden wir von Stefanie Raaf von EmBODI auf dem Gebiet des betrieblichen Gesundheitsmanagements unterstützt. Ein standardisiertes Berichtswesen, welches auf quantitativen und qualitativen Kennzahlen beruht, soll aufgebaut werden, damit die Interventionen des BGM gezielt gesteuert werden können.


Bisher wurden folgende Maßnahmen umgesetzt:


  • Sensibilisierung und 6-wöchiges Sportangebot für alle Führungskräfte
  • Stress-Vorsorgeuntersuchung (Herzratenvariabilität)
  • Gesundheits-Vorsorgeuntersuchung mit Ernährungstipps
  • Ausbildung von 14 VAUDE-Gesundheitscoaches. Diese erstellten ein Sportprogramm, welches ca. 8-10 Veranstaltungen in der Woche beinhaltet und allen Mitarbeitern offensteht.
  • Es gab mehrere Vorträge unserer Expertin Stefanie Raaf zu gesunder Ernährung und selbstgesteuerter Gesundheitsorientierung.
  • Koordinierung, Steuerung und Evaluation aller Maßnahmen durch einen Gesundheitszirkel, welcher aus Mitarbeitern und Führungskräften mehrerer Bereiche von VAUDE besteht.
  • Zusammenführung und abgestimmte Steuerung von BGM und Arbeitssicherheit


Die Integration des BGM in das Managementsystem ist von zentraler Bedeutung zur Steuerung der weiteren Interventionen und macht das BGM für VAUDE messbar und nachhaltig.


Ergonomische Arbeitsplätze, Bio-Kantine, Kletterareal

Seit 2015 erscheint das Firmengebäude in neuem Glanz. Nach drei Jahren des Umbaus steht nun gleich eine ganze Reihe an gesundheitsrelevanten Neuerungen zur Verfügung.


  • Die VAUDE-eigene Bio-Kantine sorgt für gesundes, wohlschmeckendes Essen.
  • Unser beindruckendes Kletterareal bietet allen Mitarbeitern die Möglichkeit zur sportlichen Herausforderung.
  • Unser Sportraum liefert das passende Ambiente für über 400 Sportangebote im Jahr im Rahmen unseres betrieblichen Gesundheitsmanagements sowie für selbstorganisierte sportliche Aktivitäten unserer Mitarbeiter.
  • Alle PC-Arbeitsplätze wurden im Zuge des Umbaus durch höhenverstellbare Tische und ergonomische Stühle nach ergonomischen Gesichtspunkten gestaltet.


Mehr dazu - „Zukunftsweisende Arbeitswelten“


Natürlich Bio-Essen

Unser Café VAUDE – neben dem Fabrikverkauf – ist bio-zertifiziert.
Und in der neuen Kantine „Mittagsspitze“ bestehen alle Menüs aus Bio-Zutaten.
 


Mit dem Rad zur Arbeit

Schon seit langem unterstützt VAUDE das Thema „Mit dem Rad zur Arbeit“ intensiv, beispielsweise durch acht E-Bikes, dezentrale Duschen, überdachte Fahrradplätze, Jobrad und Ähnliches.


Mehr dazu - „Mit dem Rad zur Arbeit


Zur Arbeit radeln

Trotz der hügeligen Umgebung fahren viele Kollegen mit dem Rad zur Arbeit. 


Sportveranstaltungen in der VAUDE Academy

Darüber hinaus bieten wir im Programm der VAUDE Academy in der Regel zehn bis 15 Sport- bzw. Outdoor-Veranstaltungen pro Jahr an, die sich an Einsteiger wie an Fortgeschrittene richten. Unsere Mitarbeiter können beispielsweise zwischen Mountainbike- und Klettertrainings, Schneeschuhwanderungen und Trekkingtouren wählen.


Sportlich sein

Sportliche Aktivitäten werden von VAUDE gezielt gefördert. In der VAUDE Academy werden Veranstaltungen für Einsteiger und Fortgeschrittene angeboten.

Wir bieten bei Bedarf Schwimmtrainings in unserem Freibad an oder ermutigen unsere Mitarbeiter zur kostenlosen Teilnahme am wöchentlichen Yogakurs. Unser Boulder-Raum steht den Kletterern immer zur Verfügung. Alle zwei Wochen bieten wir die Möglichkeit einer „Massage am Arbeitsplatz“, zu der eine ausgebildete Masseurin eigens nach Tettnang-Obereisenbach kommt.


Überstunden und deren Vermeidung sind auch bei VAUDE ein Thema. Um präventiv gegen das Anhäufen von Überstunden zu agieren, verfolgen wir den Ansatz, dass nicht die reine Anwesenheit unserer Mitarbeiter am Arbeitsplatz zählt, sondern deren Zielerreichung.


Mehr dazu - „Vertrauen als Basis


Ziel: Abwesenheitsquote senken

Unsere Abwesenheitsquote* (=alle durch Krankheit verursachte Abwesenheit, inklusive der Arbeitsunfälle oder Berufskrankheiten) liegt im Jahr 2016 bei 5,87% (2015: 6,65 %). Somit haben wir unser Ziel, die Abwesenheitsquote zu senken, erreicht und liegen mit ihr wie seit Jahren deutlich unter dem Bundesdurchschnitt:


Jeder Mitarbeiter hat 2016 durchschnittlich 9,9 Krankheitstage. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 15,4 Tagen (Erhebung der Techniker Krankenkasse).


Hinzu kommt, dass wir eine äußerst strenge Berechnung der Abwesenheit zu Grunde legen. Wir zählen, anders als in den meisten anderen Statistiken, jeden Abwesenheitstag und nicht erst ab dem 3. Tag in Folge.

Wir werden weiter versuchen, die Krankheitsquote zu reduzieren. Dabei setzen wir auf die oben beschriebenen Maßnahmen im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements und des Themas Arbeitssicherheit.


*Berechnung: Krankheitstage 2016 /(MA auf Vollzeit x umgerechnete Arbeitstage 2016 (ohne Urlaubstage=30, ohne tats. Feiertage =10)) in Zahlen:
5.311/(410*221) =5,87%

GRI:   G4-LA6
Art der Verletzungen, Berufskrankheiten, Ausfalltage und Abwesenheit sowie die Gesamtzahl der arbeitsbedingten Todesfälle nach Region und Geschlecht.
GRI:   G4-DMA Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Disclosure on Management Approach Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
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