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Nachhaltigkeitsbericht 2017
veröffentlicht am 01.08.2018

VAUDE Greenpeace Detox Commitment

Mit dem VAUDE Greenpeace Detox Commitment bekennt sich VAUDE klar zu seiner Verantwortung für den gesamten Lebenszyklus seiner Produkte, der auch die saubere und sichere Herstellung in unseren Lieferketten umfasst.

VAUDE Detox Selbstverpflichtung beinhaltet drei große Herausforderungen:

  1. Vermeidung jeglicher Freisetzung von schädlichen Chemikalien in die Umwelt
  2. Aktiver Beitrag zu neuen, verantwortlichen Geschäftsmodellen mit nachhaltigeren Produkten und nachhaltigerem Konsum
  3. Transparente öffentliche Berichterstattung über alle Ergebnisse, Fortschritte wie Herausforderungen und ungelöste Probleme.


Wie weit wir mit Teil 1 und 2 gekommen sind, berichten wir im Folgenden auf dieser Seite.
Teil 3 decken wir mit dem gesamten Nachhaltigkeitsbericht ab.


1. Liste aller Produzenten und Lieferanten veröffentlichen (Hauptmaterialien und Futterstoffe) – bis 01.08.2016:


Lieferanten


2. Versand neuer VAUDE MRSL mit Begleitschreiben an alle Produzenten und Lieferanten - bis 01.10.2016:


Schadstoff Management


3. Einkaufsbedingungen für Produzenten und Lieferanten überarbeiten – bis 31.12.2017:

VAUDE hat sein Vendor Management überarbeitet und stellt dieses im Juni 2018 bei seinem Vendor Meeting in Tettnang vor, an dem alle relevanten Produzenten und Lieferanten teilnehmen.


Unsere Lieferkette


4. Ausstieg aus APEO: Durchführung und Aufbereitung von Tests im Rahmen des Environmental Stewardship Projektes - bis 01.12.2016

Das Thema APEO ist aufgrund unzureichender gesetzlicher Regelung in vielen Produktionsländern für uns noch eine große Herausforderung. APEO werden als Waschmittel im Herstellungsprozess der Textilien eingesetzt und normalerweise direkt im Werk wieder ausgewaschen, bevor das fertige Produkt in den Verkauf kommt. So sind sie zwar im Produkt nicht nachweisbar, richten aber in der Umwelt während des Herstellungsprozesses enorme Umweltschäden an.

Wir werden nach mit der Einführung des neuen VAUDE Vendor Managements im Somme 2018 verstärkt mit unseren Lieferanten an diesem Thema arbeiten.


Schadstoff Management


5. Durchführung und Veröffentlichung von MRLS-Test für mindestens 80 % unserer Lieferanten mit nasschemischen Prozessen (nach Materialvolumen Hauptmaterialien und Futterstoffe)


Im Rahmen des VAUDE Environmental Stewardship Projekt haben wir seit 2015 Abwassertests gemäß MRSL durchgeführt und kennen die Abwasserqualität bei 95% unserer Lieferanten.
Wir diskutieren die Veröffentlichung der Testergebnisse auf der Plattform IPE mit unseren Lieferanten, aber viele haben Vorbehalte dagegen. Eine Alternative zu IPE kann der ZDHC Gateway werden, der sich immer mehr zu einem neuen Standard-Tool der Branche entwickelt. Auch VAUDE arbeitet mit dem ZDHC Waste Water Guidelines in der Lieferkette.


Schadstoff Management

Lieferanten


6. VAUDE setzt sich selbst klare Zeitziele für den Ausstieg aus weiteren gefährlichen Chemikalien neben den 11 prioritäten Substanzgruppen - bis 31.12.2016


VAUDE hat sich zunächst auf die Arbeit an den 11 prioritären Substanzgruppen aus dem Detox Commitment konzentriert. Wir haben daher noch keine verbindlichen Zeitpläne für darüber hinausgehende Ausstiegspläne formuliert.


Auf Basis der im Rahmen des Environmental Stewardship Projektes durchgeführten Abwassertests und in Abstimmung mit den Lieferanten werden wir in den nächsten Jahren daran arbeiten.


Schadstoff Management

Lieferanten


7. Veröffentlichung von Fallstudien zum Ausstieg aus den neun prioritäten Substanzgruppen neben PFC und APEO und deren Substitution durch sicherere Alternativen


Wasserabweisende Materialien

Andere Substanzen


8. Ausstieg aus Fluorcarbonen - bis 2020


Mit der Bekleidungs-Sommerkollektion 2018 ist es VAUDE erstmals gelungen, vollständig auf Fluorcarbone zu verzichten.


Wasserabweisende Materialien


9. VAUDE Lizenznehmer in VAUDE Detox Commitment einbeziehen, Maßnahmen, Monitorung, Deadlines festlegen - bis 31.12.2016


Zwar sind wir seit Unterzeichnung des VAUDE Detox Commitments im Gespräch mit unseren Lizenznehmern, um sie weiter für Umwelt- und Sozialthemen zu sensibilisieren. Bisher haben wir unseren Fokus aber zunächst auf unsere direkte eigene Lieferkette gelegt. WIr bleiben hier dran und werden wieder berichten.


10. Zusammenarbeit mit Mitbewerbern 


VAUDE ist immer offen für konstruktive Zusammenarbeit, auch mit direkten Wettbewerbern. Bei der Fortsetzung unseres Environmental Stewardship Projektes sind wir aktiv auf anderen Marken der Branche zugegangen und konnten einige für ein gemeinsames Folgeprojekt gewinnen. Wir werden dazu weiter berichten.


Lieferanten

1. Analyse und Bewertung von Produktionsabfällen und nach der Nutzung zurückgegebener Produkte


  • Für die VAUDE Manufaktur weisen wir die Materialeffizienz bereits als EMAS Kennzahl aus. Mehr dazu und EMAS Kernindikatoren zum Download hier:

EMAS Index


  • Materialreste aus der Manufaktur verarbeiten wir in der VAUDE Upcycling Werkstatt weiter. Mehr dazu hier:

Upcycling


  • Für alle anderen Produzenten, die ja keine VAUDE-eigenen Betriebe sind, arbeiten derzeit an der Erfassung und Optimierung der Materialeffizienz bei der Herstellung unserer Produkte. Wir werden hier über Fortschritte berichten.


  • Alle (gebrauchten) Produkte, die VAUDE an FairWertung spendet, bewerten wir jährlich nach Art, Menge und Wert. Über alle Produkte, die unsere Kunden in den VAUDE Stores und Outlets an FairWertung spenden, informiert uns FairWertung jährlich. Mehr zur Zusammenarbeiten mit Fairwertung hier: 

Second Hand und Spenden


2. Einführung von Rücknahmesystemen für gebrauchte VAUDE-Produkte


VAUDE hat schon vor über 20 Jahren ein eigenes Rücknahmesystem für Produkte gehabt – VAUDE Ecolog Recycling Network. Warum das nicht funktioniert hat, erklären wir hier:

Verantwortung ohne Ende


Statt dessen arbeiten wir seit 2012 in Deutschland mit Fairwertung zusammen, in Großbritannien mit Gift your Gear. Mehr dazu hier:

Second Hand und Spenden


Kooperationen dieser Art wollen wir auch in weiteren europäischen Ländern schließen. Wir werden dazu hier wieder berichten.


3. Entwicklung von mindestens zwei neuen Nutzungsmodellen für Produkte, wie 2nd Hand Nutzung, Mieten oder Upcycling


  • VAUDE Produkte mieten mit iRentit by VAUDE:

IRentit


  • VAUDE Produkte 2nd Hand nutzen:

Second Hand und Spenden


  • VAUDE Upcycling Werkstatt:

Upcycling


  • VAUDE Reparatur-Service und Kooperation mit iFixit:

Reparieren statt wegwerfen


4. Förderung von Circular Design und kreislauffähiger Produktenwicklung, um Stoff- und Produktionskreisläufe zu verlangsamen und zu schließen


  • Mehr dazu in der VAUDE Design-Policy:

Design


Green Shape Konzept


Ein weiterer Baustein in unserem VAUDE ist der VAUDE Reparatur-Index, den wir derzeit arbeiten. Im nächsten CSR Report werden wir an dieser Stelle dazu berichten.


5. Veröffentlichung von fundierten Anleitungen für eine nachhaltige Nutzung, Pflege und Reparatur von VAUDE-Produkten, um so die Nutzungsphase möglichst zu verlängern:


  • 31 Anleitungen und spezielle Ersatzteil-Kits für VAUDE-Produkte auf iFixit 
  • Jede Menge Tipps & Tricks zu Gebrauch, Pflege und Reparatur im VAUDE Helpcenter, jährlich ca. 40.000 Aufrufe.
  • Kooperation zwischen VAUDE und Repair-Cafés: Reparieren statt wegwerfen
  • Über 100 Ersatzteilkisten für VAUDE Produkte im Fachhandel.

6. Sensibilisierung der Öffentlichkeit und Bewusstseinsbildung bei allen Stakeholdern
VAUDE Geschäftsführerin Antje von Dewitz und nahezu alle Mitglieder des VAUDE CSR Teams sind gefragte Referenten für Fachvorträge, Workshops und Podiumsdiskussionen.
Hier nur ein paar Beispiele:


https://www.youtube.com/watch?v=LtJYrzjLDAw

https://www.animalfair.at/ee-eintraege/vaude/

https://www.zdf.de/politik/frontal-21

https://www.marktundmittelstand.de/personal/frauen-sind-mindestens-genauso-erfolgreiche-chefs-wie-maenner-1270431/

https://www.swr.de/landesschau-bw/pendeln-im-suedwesten/

https://www.vaude.com/de-DE/Unternehmen/Presse/Pressemitteilungen/

https://nachhaltigkeitsbericht.vaude.com/gri/news.php

Wir bauen darüber hinaus gerade eine VAUDE Nachhaltigkeitsakademie auf, um die verschiedenen Nachhaltigkeitsthemen noch zielgruppengerechter und effizienter vermitteln zu können.

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