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Nachhaltigkeitsbericht 2017
veröffentlicht am 01.08.2018

Textilherstellung braucht viel Wasser

Die Textilindustrie ist einer der Wirtschaftszweige mit den weltweit größten Auswirkungen auf Wasserverbrauch und Wasserqualität.

Wasserverbrauch in allen Prozessschritten

Wasser wird bei der Textilherstellung in nahezu allen Verarbeitungsschritten benötigt:

  • beim Anbau landwirtschaftlicher Nutzpflanzen wie Baumwolle,
  • bei der Aufzucht von Tieren, deren Haare oder Federn verwendet werden, wie Schafe und Gänse,
  • bei der Gewinnung von synthetischen Fasern wie Polyester,
  • in allen Wasch- und Färbe- und Ausrüstungs-Prozessen.



Wassermanagement in der Lieferkette

In einem Pilotprojekt hat VAUDE mit einer Reihe von Zulieferern von textilen Materialien Schulungen zum Umweltmanagement durchgeführt. Im Ergebnis werden u.a. jährlich über 5.000 Kubikmeter Frischwasser in der Produktion eingespart. Mehr dazu hier


Die meisten unserer Stofflieferanten arbeiten außerdem nach dem bluesign® System. Für VAUDE ist dies ein wichtiger Bestandteil des gesamten Umweltmanagementsystems.


Trotzdem kennen wir häufig die konkreten Wasserverbräuche unserer Zulieferer nicht. Das liegt zum einen daran, dass wir ja oft nur einer unter vielen von ihren Kunden sind. Zum anderen fehlt bislang eine einheitliche Methode für das Messen des Wasserverbrauchs eines Outdoor-Produkts.


Diese Lücke wird hoffentlich der HIGG Index schließen – eine internationale Datenbank, mit der die Nachhaltigkeit deiner Outdoor-Hose, -jacke usw. künftig bewertet werden soll. Mehr dazu hier


Viel Potential für Einsparungen

Neben einem Fokus auf sorgsamen Umgang mit Wasser in der Produktion versuchen wir, gemeinsam mit unseren Lieferanten immer mehr Stoffe zu verarbeiten, die mit besonders wassersparenden Technologien hergestellt wurden. Dazu gehört z.B. das VAUDE Ecolour Verfahren. Mehr dazu hier


GRI:   103
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