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Nachhaltigkeitsbericht 2017
veröffentlicht am 01.08.2018

Bio-Baumwolle. Besser für Dich und die Umwelt.

Der Anbau von Bio-Baumwolle schont die Umwelt – und die Bauern.

Zertifizierte GOTS Baumwolle

In Deinen VAUDE Baumwoll-Produkten verwenden wir zertifizierte Bio-Baumwolle. Sie wird unter strengen ökologischen Auflagen hergestellt – ohne chemische Düngemittel, ohne Pestizide und mit einem geringeren Wasserverbrauch als bei herkömmlichen Anbau-Methoden. Gentechnik ist ebenfalls tabu. Denn wir wollen, dass Du Dich mit unserem Produkt gut fühlst.


VAUDE jetzt selbst GOTS-zertifiziert

GOTS steht für Global Organic Textile Standard. Wir verarbeiten schon seit Jahren GOTS zertifizierte Biobaumwolle. Seit 2016 sind wir nun auch selbst nach dem GOTS Standard zertifiziert und dürften theoretisch unsere Baumwoll-Produkte mit dem GOTS-Siegel versehen.


Die Baumwollstoffe stammen von GOTS zertifizierten Materialherstellern in Portugal. Die Baumwolle selbst wird in verschiedenen Ländern der Welt unter GOTS-zertifizierten Bedingungen angebaut. Unser Produzent, der die VAUDE Bekleidung in Portugal näht, ist momentan noch nicht GOTS zertifiziert. Deshalb dürfen wir unsere Produkte bisher nicht mit dem GOTS-Siegel auszeichnen.


Wir finden es gut, dass die Auflagen für diesen Standard so hoch sind und arbeiten daran, dass unsere komplette Lieferkette zertifiziert ist.


Fast 100 % Biobaumwolle

Konventionelle Baumwolle wird bei uns nur noch in absoluten Ausnahmefällen eingesetzt: In einer Jeans verarbeiten wir eine Garnmischung aus Primaloft, Biobaumwolle und konventioneller Baumwolle. Unser Stofflieferant konnte bisher noch nicht auf 100 % Biobaumwolle umstellen – er müsste deutlich höhere Produktionsmengen erzielen.


Da das Material an sich aber sehr innovativ ist und eine sehr gute Funktionalität bietet, haben wir uns dafür entschieden, ausnahmsweise konventionelle Baumwolle einzusetzen. Wir arbeiten daran, das Garn komplett mit Biobaumwolle zu entwickeln.


Zweite Ausnahme: Unsere Schirmkappen.



Keine Pestizide, keine Gentechnik, keine chemischen Düngemittel

Konventionelle Baumwolle ist eine ziemlich giftige Angelegenheit – auch für die Baumwoll-Bauern und die Anwohner der Baumwoll-Plantagen, die diesen chemischen Substanzen ausgesetzt sind.

Roh-Baumwolle

In herkömmlicher Baumwollproduktion werden nach Recherchen des Pestizids-Aktions-Netzwerkes e.V. PAN etwa 25 Prozent aller weltweit verwendeten Insektizide und elf Prozent aller Pestizide eingesetzt, obwohl der Anteil von Baumwolle nur 2,4 Prozent der gesamten globalen Agrarnutzfläche ausmacht.


Bio-Baumwolle hingegen wird nach strengen ökologischen Richtlinien angebaut. Auf Pestizide und chemische Düngemittel wird verzichtet. Ebenso tabu ist die gentechnische Veränderung des Saatgutes. Beim Anbau von Bio-Baumwolle ist der Wasserverbrauch im Vergleich zum herkömmlichen Baumwoll-Anbau zudem erheblich geringer. Durch Fruchtfolgen beim Anbau wird die natürliche Bodenfruchtbarkeit erhalten.


Die Bio-Baumwoll-Bauern sind meistens in Genossenschaften organisiert.


Sie erzielen für Bio-Baumwolle einen höheren Preis. Das macht sie unabhängiger von den Rohstoffspekulanten auf dem Weltmarkt.


Artenvielfalt schützen

VAUDE leistet mit der Abnahme von Bio-Baumwolle einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Kleinbauern und ganz nebenbei auch zum Erhalt der Artenvielfalt in den Anbaugebieten.


VAUDE Bekleidung, die mindestens zu 90 Prozent aus Bio-Baumwolle bestehen und nachweislich umweltfreundlich verarbeitet wurde, dürfen das VAUDE Green Shape Label tragen. Die restlichen 10 % sind andere Fasern wie zum Beispiel Elasthan. Dadurch wird die Pflege erleichtert und die Langlebigkeit erhöht.



Bauern gewährleisten naturschonende Rohstoffgewinnung

Baumwolle wird auf Feldern angebaut. Wenn sie reif ist, wird sie meist maschinell geerntet, manchmal – vor allem von Kleinbauern - aber auch von Hand. Das ist eine mühselige, harte Arbeit.

Die Baumwolle wird in Ballen verpackt in die Spinnerei geliefert. Dort muss sie auf das eigentliche Verspinnen vorbereitet werden: Die Fasern müssen von Samen und Blättern gereinigt werden. Diesen Vorgang nennt man Entkernen.

Die einzelnen Fasern der Pflanze hängen als Büschel zusammen. Sie müssen vor dem Spinnen in eine Richtung verstreckt werden. Dabei werden sie zu sogenannten Faserbändern zusammengefasst, die schließlich zu Garnen versponnen werden.


GRI:   301-1
Eingesetzte Materialien nach Gewicht oder Volumen
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